Privates

Familie

Seit 01.05.2009 habe ich mein Büro "daheim" , ein entsprechender Neu-Anbau ist durch Abriss des ersten Stockwerkes einer alten Kleinscheune und Neu-Wieder-Aufstockung entstanden bzw. seit Herbst 2010 so gut wie fertig (es fehlen nur noch Innentüren und diverse Kleinigkeiten sowie der Außenputz), ich arbeite also ganz überwiegend "zuhause". Mit den beiden großen "Kindern" und ihrem Anhang ist das ja auch kein Problem. Fahrtzeiten ins Büro entfallen, man(n) ist öfter für die Familie da und kann den Garten auch zum Arbeiten nutzen und genießen. Meine Frau Christina arbeitet halbtags (eher: nachts!) als (Kinder-)Krankenschwester in Bad Dürkheim, das "Kinder" ist deshalb eingeklammert, weil man dort die Geburtshilfe-Station geschlossen hat. Tochter Jana hat seit März 2012 ihr Abitur (eine Zehntelnote besser als ihr Vater!), weilt für 2 Semester mehr oder weniger in Wien und Sohn Fabian ist nach seiner Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik vom Stadttheater Heilbronn übernommen worden.

Seit Ende Januar 2012 ist Doc 3er übrigens Opa, Enkel Yannes (Sohn von Judith Götzenberger und Fabian Dreyer) lässt grüßen!!! Stand April 2013: er läuft!

Tiere

Da ich mein damaliges Hobby "Heimtierhaltung" zum Beruf machen konnte, spielt das Zusammenleben mit Tieren natürlich auch privat eine große Rolle. Der Bestand wechselt je nach Abgabetieren mit vorübergehender Unterbringung, aber der spanische Mischlingsrüde Carlos (aus dem Neustadter Tierheim), der kastrierte Hauskater Max (vom Haßlocher Tierschutzverein; sein Bruder Moritz wollte in der Nähe des alten Hauses bleiben, was eine liebe Ex-Nachbarin ermöglicht hat), Königspython Didi (der eigentlich eine Diddeline ist), die Bartagame Shiva -zwischenzeitlich ins Reptilium Landau gezogen- sowie zahlreiche Teichfische gehören zum animalischen Dreyerschen Stammpersonal. Seit August 2010 belebt der Ende Mai 2010 geborene Altdeutsche Hütehund Leo aus Dannstadts berühmtem Drissler-Rudel als (wegen seiner Optik) "schwarzes Schaf der Familie" unseren Altrüden Carlos und den Rest der Familie. Liebe Rehe, Autos und Züge im Wald zwischen Böhl und Speyer: Leo jagt Euch nicht, er will Euch nur hüten! (wir arbeiten dran, gemeinsam mit Tierverhaltenstrainer Thomas Bingen).

Züge, Autos und Fahrräder sind nun voll tabu, Jogger schon lange, das mit dem Wild ist nicht so einfach! Und die Grundlagen des "mantrailing" beherrscht Leo nun auch. Wir tun was!

 

Nachtrag zu Jagdhund-Mix"Carlos" am 6.5.2013:

Nachdem in den letzten Tagen sein körperlicher Verfall stark zugenommen hat und heute Nacht quälende, jammernde Geräusche von ihm zu vernehmen waren, wollten wir nicht warten, bis dauerhafte Schmerzen und Leiden bei Carlos auftreten oder sein seit über einem Jahr bestehender Nasen-/Maul-Krebs aufbricht. Es geht in einer Beurteilung zur Tierschutzrelevanz einer Euthanasie-Möglichkeit nicht darum, ob ein Hund noch ein menschenwürdiges Leben hat, sondern vielmehr allein darum, ob sein Leben noch hunde- bzw. wolfs-würdig wäre. Meine Frau Christina und ich haben das schließlich verneint. Wir haben Carlos daher heute um 13 Uhr einschläfern lassen. Zum Glück haben wir eine verständnisvolle Tierärztin, die auf Wunsch auch zu Hause euthanasiert, so dass ihm Angst und Warterei in der Praxis erspart geblieben sind. Carlos starb "locker" daheim, auf einem "seiner" Lieblings-Teppiche im Ess-Wohnzimmer in unseren Armen. Carlos war über 15 Jahre und 7 Monate ein treuer Begleiter unserer Familie gewesen.

Kater Max wurde über 17 Jahre alt und folgte seinem Freund Carlos (den er stets triezte!) leider im Juli 2013. Ein schwarzes Jahr für die Dreyerschen Kuscheltiere und Fellträger.

Hobbies

Wenn Freizeit bleibt, die nicht der Familie gewidmet ist (Garten, Wandern und walking mit Frau und Hund; Kochen, Essen, Trinken, Lesen) oder die -viel zu selten- mit Freunden und Bekannten verbracht wird, sang ich gelegentlich ganz gerne Tenor/Bariton in wechselnden Ensembles und Sujets (derzeit aus Zeitgründen eher nicht), bin Gelegenheitstänzer und Urlaubstaucher, Alltagslyriker und Gebrauchs-Poet, selten auch mal Übungs-Aphoristiker und Mini-Historiker, dazu Insektenkoch, Elwedritschologe oder Elwetrittche-Forscher.

Entspannt wird bei >90°C Umgebungstemperatur, möglichst trockener Luft und gelegentlichem Aufguss bei "American Fitness" im Studio Haßloch oder auf Geschäftsreisen abends sonstwo.

Denn mit nunmehr zarten über 56 Jährchen auf dem Buckel gönne ich mir eine Art selbstverordneter "Altersteilzeit" und arbeite nur noch maximal 50 Stunden die Woche, ernsthaft!